Episode Transcript
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(00:03):
Wenn man heute auf den Screenshot-Podcast zurückblickt,
auf über 100 veröffentlichte Folgen und mehrere Jahre
gemeinsamen Gespräche, dann erinnert man sich nicht zuerst
an Themen, man erinnert sich an Momente.
An diese Diskussion, in denen eigentlich jemand versucht
hat, ein Thema zu retten und nach ein
paar Minuten klar wurde, dass das komplett aussichtslos
(00:24):
ist.
Und irgendwo aus dem Nichts kommt dann einfach
JETZT HALT MAN DIE FRITTE!
An diesen absurden Einstiege, in denen plötzlich jemand
in eine Rolle schlüpft und ohne jede Vorwarnung
anfängt, einen völlig schrägen Monolog zu halten.
Hallo, hier spricht Robert Habeck.
Und keiner weiß so genau, warum das gerade
passiert.
Aber alle machen einfach mit.
(00:45):
Oder diese Vergleiche, die komplett aus dem Ruder
laufen.
Wenn aus einem normalen Gespräch plötzlich sowas wird
wie Ist das eigentlich so wie Samuel Jackson,
John the Blob Johnson oder Wayne the Blob
Bonson?
Und schon beim Aussprechen merkt man, dass das
absolut keinen Sinn ergibt.
Aber genau deshalb funktioniert.
Man erinnert sich an Momente, in denen jemand
versucht, ernst zu bleiben.
Während im Hintergrund längst alles auseinanderfällt.
(01:07):
An Gespräche, die gleichzeitig geführt werden.
An Gedankengänge, die sich selbst verlieren.
Und an diesem einen Punkt, an dem keiner
mehr weiß, wie man eigentlich wieder zurück zum
Thema kommt.
Und genau da war dieser Podcast am besten.
Nicht, wenn alles funktioniert hat, sondern wenn nichts
mehr funktioniert hat.
Wenn Struktur nur noch eine Idee war und
das Gespräch einfach gemacht hat, was es wollte.
(01:30):
Und wenn man heute darauf zurückblickt, auch über
100 Folgen und unzählige Stunden, dann sieht man
hinter all diesem Chaos etwas anderes.
Man sieht eine Zeit.
Man erinnert sich an die ersten Aufnahmen, an
Mikrofone auf dem Tisch, von denen einige hervorragend
funktioniert haben und andere eher kacke.
An Gesprächen, die oft mit der Frage begonnen
haben, ob die Aufnahme überhaupt läuft und die
(01:51):
nicht selten ganz woanders geendet sind.
Und trotzdem hat es funktioniert.
Nicht, weil es perfekt war, sondern weil es
echt war.
Natürlich ging es um Spiele, um Filme, um
Serien, um PlayStation VR, Pokémon, die Oscars und
um Folgen wie Metal Gear, Pulp oder Horror.
Doch sehr schnell wurde klar, das waren nie
die eigentlichen Themen.
Es waren die Gespräche dazwischen, die Momente, in
(02:12):
denen alle abschweifen, in denen mehrere Leute gleichzeitig
redeten, in denen Struktur nicht das Ziel ist,
sondern höchstens ein Nebeneffekt.
Und zwischen all dem Chaos sind Dinge geblieben.
Sätze, Momente, Gefühle.
Mit der Zeit hat sich etwas verändert, die
Gespräche wurden ruhiger, reflektierter.
Es ging nicht mehr nur darum, was man
spielt, sondern darum, dass man es manchmal einfach
(02:32):
nicht mehr schafft.
Dass Zeit knapper wird, dass sich Dinge verschieben,
dass das Leben lauter wird.
Und dann kam Stille.
Keine Folge mehr, keine Aufnahme.
Kein Moment, der festgehalten wurde.
Eineinhalb Jahre lang.
Aber die Gespräche sind nie verschwunden.
Sie waren immer da.
Die gleichen Themen, die gleichen Abschweifungen, nur ohne
(02:54):
Mikrofone.
Und irgendwann wurde aus diesen Gedanken etwas anderes.
Nichts laut, nichts geplant, sondern einfach klar.
Vielleicht war es nie wirklich vorbei, vielleicht hat
es nur gewartet.
Und genau deshalb ist das hier kein Ende.
Das hier ist ein Reboot.
(03:21):
Herzlich Willkommen beim Screenshot Podcast.
Ja Timon, ich fand das soweit eigentlich ganz
gut.
Ich würde sagen, das...
Lass uns einfach mal weitermachen, jetzt haben wir
alles geklärt.
Dann steigen wir ein, ne?
(03:41):
Alles klar, tschüss.
Ah, das war schön.
Ah, ja.
Es war viel länger, ich habe noch gekürzt
mittendrin.
Ich weiß ja nicht, inwiefern du da jetzt
dabei eingestiegen bist oder dir überlegt hast.
(04:04):
Das Geile war ja, dass wir gesagt haben,
ich wurschel noch mal so einen Song zusammen.
Der war auch mega gut.
Und du willst den vorher nicht hören und
du wurschelst den Text zusammen.
Und letzten Endes konntest du ja gar nicht
wissen, welche Passagen so kamen.
Und tatsächlich, du hast ja einfach nur vorgelesen.
Und ich habe ja so ein bisschen aktiver
(04:25):
zugehört.
Wenn du das nachher dir nochmal anhörst, wirst
du merken, wie unfassbar passt genau.
Und dann wurde es still.
Und dann hört der Song auch einfach auf
und startet nochmal wieder rein.
Und das war genau an der Stelle.
Manchmal sind Zufälle geiler als geplant.
Ich finde gerade bei Musik, das hat mir
damals immer schon, wenn ich mit deinem Bruder
Videos oder so geschnitten habe, wie oft wir
einfach Musik genommen haben, unter irgendwas drunter gepackt
(04:46):
haben und es hat vom Timing her perfekt
gepasst.
Das ist so geil.
Das haben wir auch schon ganz oft gemacht.
Also bestes Beispiel ist, wenn man damit anfangen
will, ist, du gehst an den Rechner und
machst einfach, das kannst du mit tausend Sachen
machen.
Du nimmst aber vor allem mit Deichkind Bon
Voyage und Keep Rollin von Limp Bizkit.
(05:08):
Und beide Seiten brauchst du.
Du musst auf jeden Fall, am besten fängst
du erstmal mit Video von Limp Bizkit an
und Sound von Deichkind.
Und dann auch einmal andersrum und du wirst
auffallen, wie oft das passt.
Ist wirklich ein abendfüllendes Programm.
Eine Anekdote dazu, zu dem, bevor wir gleich
den richtigen Einstieg machen.
Aber mit Musik, wir hatten mal damals, dein
(05:29):
Bruder und ich waren ja dann da irgendwie
selbstständig, mit 18, 19 haben wir uns selbstständig
gemacht.
Keiner weiß davon mehr.
Und wir hatten einen Typen, der hat gesagt,
ja, ich habe hier so ein Mittel, das
habe ich erfunden, das ist gegen Insekten.
Und wir sollten ein Video dafür machen.
Da habe ich neulich komischerweise wieder dran, nee,
da habe ich gestern dran denken müssen.
Auch wenn das schon 20 Jahre ist.
(05:50):
Das geile war, dass das Zeugs ja quasi
ein Insektenspray war, womit Viecher dann sterben.
Und wir wollten halt so ein Teleshopping mäßiges
Video machen.
Haben uns dann aber gesagt, wir müssen auch
zeigen, wie es funktioniert.
Haben dann eine Glasscheibe, eine Plexiglasscheibe genommen, wie
so ein Kasten, der oben offen war.
Und haben da Insekten reingepackt und haben dann
das Zeug reingekippt.
Und diese Viecher sind einfach elendig verreckt und
haben die Kamera drauf gehalten.
(06:11):
Ich glaube, das Problem war, wenn ich es
richtig in Erinnerung habe, dann war das Hauptproblem
auch noch, dass ihr quasi, ich weiß nicht,
ihr hattet irgendwie Heuschrecken oder so da reingepackt
und die waren dafür gar nicht gedacht.
Ja, es hat auch nicht funktioniert.
Ihr habt im Grunde also die Viecher wirklich
noch elendig verrecken lassen.
Die sind nicht einfach gestorben, sondern die sind
halt wirklich verreckt.
(06:32):
Heute so im Nachgang ist es gar nicht
mehr so witzig.
Damals war es verdammt lustig mit der Musik
dabei.
Ich habe das gesehen, ich fand das gar
nicht witzig damals.
Auch mit der Musik?
Ich fand das auch damals nicht witzig.
Lass uns das Thema wechseln.
Würde ich heute nicht mehr machen.
Ist verjährt.
Ist verjährt, kann alles passieren.
Herzlich willkommen beim Screenshot Podcast.
Wir sind immer noch da.
Wir sind vor allem da, wo wir angefangen
(06:54):
haben.
Aber dazu gleich mehr.
Können wir auch jetzt machen.
Also mein Name heißt Robin, weil wir sind
bei mir zu Hause immer so gerne.
Und mein Name heißt Timon.
Hallo.
Immer noch.
Und der dritte im Bunde ist leider nicht
da.
Aber die Passage habe ich übrigens ausgeschnitten.
Das Manuel ist nicht weg, sondern der steht
quasi in den Startlöchern.
Wir haben ihn vorbereitet, haben gesagt.
(07:15):
Manuel, du brauchst noch mal ein bisschen länger,
um warm zu werden.
Wir fangen schon mal an und holen dich.
Genau, wir wollen das Ganze jetzt einfach ein
bisschen kürzer machen.
Also es bleibt nach wie vor dabei, dass
wir versuchen, nicht irgendwelche Klickzahlen zu erreichen oder
sonst irgendwas.
Sondern uns einfach aufgefallen ist, dass uns das
fehlt.
Also Timon und ich haben sowieso grundsätzlich immer
den Kontakt gehalten.
Wir gehen immer gerne spazieren zusammen.
(07:37):
Und ins Grüne, nach draußen in die frische
Luft.
Und dabei ist uns einfach aufgefallen, dass uns
auch generell das Podcasten an sich fehlt.
Und dann haben wir halt so ein bisschen
geguckt, weil es auch immer so ein bisschen
schwierig ist mit drei Leuten.
Du hast zwei Kinder, ich habe zwei Kinder.
Manuel ist jetzt auch wieder in einer guten,
soliden Beziehung, die natürlich auch ihren Teil an
(08:00):
der Zeit braucht.
Als Single war das halt easy going.
Bist verfügbar, bist da, alles klar, danke, tschüss.
Ich meine, seine Freundin ist toll.
Und die wird uns auch keinen Strick draus
drehen und wie auch immer.
Aber man ist trotzdem immer unflexibler.
Du kannst halt nicht, weil es ist ja
auch immer noch dieselbe Wohnung, wo er wohnt,
die Single-Wohnung.
Dementsprechend kannst du halt nicht quasi wie so
ein Pokertisch alles aufstellen und dann darüber vier
(08:21):
Stunden quasseln.
Nein, deswegen.
Bei uns ist jetzt beispielsweise auch eine Ausnahme.
Ich normalerweise von mir aus, nicht weil mich
jemand dazu gebracht hat oder wie auch immer.
Wir starten heute ein bisschen früher und die
Kinder sind auch wach.
Es könnte auch mal sein, dass wir noch
besucht werden.
Und meine arme Frau habe ich heute alleine
gelassen, dass sie einmal sich alleine um die
Kids kümmern muss.
Normalerweise mache ich das eigentlich noch mit ihr
(08:42):
zusammen fertig.
Tut mir leid an dieser Stelle.
Haben wir jetzt heute ausnahmsweise einmal gemacht.
Aber auch das sind immer diese unflexiblen Sachen,
dass man halt einfach irgendwie guckt, wie geht
es mir zeitlich.
Das wird sich auch, glaube ich, irgendwie ein
bisschen einpendeln.
Weil Plan ist ja, weil wir einfach, ohne
dass wir es irgendwie geplant hatten, uns sowieso
ungefähr alle zwei Wochen getroffen haben, Robin und
ich, um hier ein bisschen spazieren zu gehen
(09:02):
und ein bisschen abzuhängen, ein bisschen zu zocken
und dann halt, wie gesagt, ein bisschen später.
Und Geschäftsideen auszuarbeiten.
Geschäftsideen auszuarbeiten.
Wir haben dann gesagt, das wird eh nichts,
lass uns lieber Podcasten wieder.
Zum Glück gibt es keine I, die sich
daran erinnern mittlerweile.
Ach, das war so witzig.
Oh Mann ey.
Ja, und dementsprechend haben wir gesagt, ja, dann
lass uns doch einfach mal weitermachen.
Warum haben wir aufgehört, wissen wir.
(09:22):
Weil sich alles ein bisschen verändert hat.
Es ist halt nicht mehr so, wie es
früher war.
Fabian konnte immer irgendwie kommen.
Die Kinder sind irgendwie älter geworden.
Das ist ja auch nicht das erste Mal,
dass wir eine lange Pause gemacht haben.
Wir haben ja durchaus schon mal teilweise, drei
bis sechs Monate haben wir schon mal stagniert.
Aber jetzt ist es ja locker schon über
ein Jahr her.
Aber da war auch jetzt nicht mehr groß
der Drang dahinter, dass mal irgendjemand gesagt hat,
(09:43):
lass mal wieder machen.
Sondern das war irgendwie so ein schleichendes Auslaufen.
Und das wollen wir nicht.
Das ist uns mal aufgefallen, dass wir das
nicht wollen.
Und wie kriegen wir das Ganze hin?
Indem wir einfach sagen, Robin und ich haben
jetzt einfach gesagt, gut, wir treffen uns sowieso
alle zwei Wochen.
Dann können wir auch aufnehmen.
Haben das alles mit Manuel abgeklärt.
Haben ihm gesagt, pass auf, wir würden einfach
quasi wie ein Reboot, ich fand den Gedanken
auch ganz cool, dass wir wieder da, wir
(10:05):
sitzen exakt da, wo die aller allererste Folge,
und da haben wir ja nur eine Folge
oder so aufgenommen, in demselben Raum, wie viele
Jahre später.
Da sind wir wieder.
Robin, damals hatten wir, glaube ich, Winter, Januar
oder so.
Und da hatten wir noch die schönen Funzeln
an.
Die brauchten wir jetzt heute nicht mehr.
Die Samsons.
Nee, nee, nee.
Die Samsons, die hatten wir erst ein Jahr
später.
(10:25):
Wir hatten damals zu dem Zeitpunkt, du musst
überlegen, durch was wir damals durchgegangen sind.
Wir haben angefangen.
Das erste Mal warst du auf jeden Fall,
hattest du ein Headset.
Und das war so richtig.
Echt?
Ja, du hattest ein Headset auf.
Und ich hatte von meinem Party Equipment aus
dem Keller noch so ein Handknochen, so eine
Funkstrecke.
Und die habe ich an meinem Laptop angeschlossen
(10:46):
und du an deinem Laptop und wussten damals
nichts von Herzzahlen.
Wir hatten auch keinen Rodecaster, nichts?
Nein, nein, gar nichts.
Das Geile war auch, keinerlei Ahnung mit Audioverarbeitung.
Und haben einfach alles durch irgendwelche Programme durchgehauen.
Ich habe dann Kompressor drüber gehauen und was
weiß ich.
Der Sound war unter aller Sau, weil einfach
gar kein Know-how da war.
(11:06):
Es ist auch jetzt immer noch kein Know
-how da, aber mehr als damals.
Und einfach besseres Equipment.
Das muss man mal halt krass dazu sagen.
Ich finde das eigentlich auch ganz cool, wenn
wir jetzt, du hast ja, ich nenne es
mal Hobbyraum, würde ich mal so sagen, wo
deine Frau was machen kann, du was machen
kannst.
Genau, das ist mein Homeoffice hier.
Also das ist quasi, das muss man sich
(11:28):
jetzt vorstellen, das ist ein Raum von ungefähr,
der ist zwei Meter breit und ungefähr drei,
vier Meter lang, also wirklich klein.
Hier steht immer noch ein Schreibtisch.
Für die Notung.
Ja, ja, genau.
Ursprünglich ist das hier mal eine Küchenzeile gewesen.
Deswegen ist das auch der einzige Boden, der
nicht knarzt, weil da drunter sind halt tatsächlich
Fliesen, unter dem Laminat hier.
(11:49):
Und alle anderen Fußböden knarzen.
Aber der hier nicht, weil hier war eine
Küche.
Ein perfektes Studio.
Da drunter ist ein Abflussrohr.
Das heißt, wenn du mal was loswerden musst,
da ist auch einfach nur so ein gelbes
Tuch reingestopft.
Wenn du es jetzt ziehst, dann wird es
ja aber ganz schnell unmuffelig.
Okay, dann lassen wir das einfach mal sein.
Aber es ist ganz cool, dass wir dann
das Equipment jetzt quasi hier, also ich habe
(12:09):
das Mikrofon erstmal mitgenommen, mit dem Arm.
Und wenn das nicht stört oder so, lassen
wir die Sachen einfach hier und sind dann
eigentlich einfach allzeit bereit, wenn sich die Chance
ergibt, um dann aber auch kürzere Folgen aufzunehmen.
Also geplant ist, dass wir einfach jetzt zu
zweit, muss man auch sagen, hat man ein
Drittel weniger zu erzählen, wenn man mal rein
mathematisch dran geht.
(12:30):
Was uns tatsächlich noch nie aufgehalten hat, aber
tendenziell wollen wir ja auch noch spazieren gehen.
Also ja, das muss man auch noch mal
dazu sagen.
Die Zeit, in der wir spazieren gehen und
so ein bisschen abchillen, das wollen wir auch
nicht mehr missen, weil man muss auch dazu
sagen, die Zeiten, wo wir aufgenommen haben, Podcast
aufgenommen haben, das wurde dann auch irgendwann zu
einer Pflicht, mehr Arbeit.
Und dann ging halt hinterher dieses zusammen chillen,
(12:50):
spaßige, was am Anfang viel mehr war, ging
ein bisschen flöten.
Genau, was ist auch der Hintergrund, warum wir
gesagt haben, also erstmal, es ging uns ja
nie, also dir teilweise, dann zwischenzeitlich mal schon
ein bisschen mehr.
Und auch ich fände es natürlich witzig, wenn
wir eine größere Hörerschaft hätten.
So ein bisschen gehört natürlich dazu, aber nichtsdestotrotz,
wir machen es einfach nur an den Spaß,
(13:11):
an der Freude, es macht einfach, du hast
einen viel krasseren Redefluss automatisch, einfach nur, weil
bis jetzt, seit wann machen wir das?
Seit 2016?
Nach zehn Jahren.
Nach zehn Jahren, okay, dann ist auch der
richtige Zeitpunkt für ein Reboot.
Was uns halt einfach aufgefallen ist, wir haben
ja grundsätzlich immer das Problem gehabt, dass wir,
unsere Folgen waren elendig lange.
(13:32):
Die gingen halt immer irgendwie teilweise zwischen zwei
und vier Stunden, was schon sehr viel ist.
Damals hat man sich aber noch an andere
große angepasst, wie so ein, keine Ahnung, Radio
Nucular oder so.
Die haben dann teilweise auch sehr lange Folgen
gemacht, da dachte man, okay, das ist vielleicht
dann die richtige Variante.
Und auch vor allem ist man das auch
einfach irgendwie von der Taktung her nicht gewohnt,
weil man jetzt nicht weiß, keine Ahnung, drückst
(13:52):
du jetzt nach einer Stunde mal auf Stopp
und steigst du dann direkt wieder ein und
wie auch immer.
Letzten Endes war es für uns immer schwierig,
einen Termin zu bekommen, dass man alle drei
Leute Zeit haben und wie passt's und Co.
Und dann hast du natürlich gesagt, alles klar,
dann lass gucken, dass wir an dem Abend
dann so lange wie möglich machen.
Und wir haben unseren Content ja, also ich
(14:14):
weiß noch, damals habe ich echt noch viel
mir davon wieder angehört, war wahrscheinlich dann aber
auch die meiste Zeit beim Wiederanhören auch besoffen,
dass ich mir die Folgen angehört habe, weil
wir haben mal in verschiedene Folgen reingehört und
es ist halt wirklich so, dass wir die
erste Stunde richtig gut waren und danach sind
wir richtig scheiße geworden.
Das haben wir ja letztes Mal, weil wir
(14:36):
hatten irgendwann vor, bevor wir die letzte Pause
hatten, habe ich dann den Hoster gewechselt und
da gab es halt die Funktion, dass die
Sachen automatisch bei YouTube hochgeladen werden können, als
auch die alten Folgen.
Das heißt, uns ist das letzte Mal das
erste Mal bewusst geworden, weil das geht halt
nicht mit einem Schnitt, sondern du stellst das
ein und das wird dann nach und nach
hochgeladen.
Jetzt war es auf einmal so, dass wir
geguckt haben und ich dachte so, ja, da
sind 20 Folgen oder so hochgeladen bei YouTube.
(14:57):
Es ist einfach alles bei YouTube hochgeladen und
dementsprechend haben wir einfach mal reingehört und da
ist uns halt aufgefallen, anfangs, wir haben es
angehört und wir erinnern uns ja selber nicht
mehr dran, was wir damals vor acht Jahren
oder so aufgenommen haben und die ersten paar
Minuten waren richtig geil lustig.
Wir sind auch immer wieder überrascht, wie eloquent
wir teilweise sein können.
So rede ich normalerweise nie.
Schlagfertig in der Öffentlichkeit, keine Chance.
(15:18):
Und mir ist dann halt auch aufgefallen, irgendwann
gerade am Anfang so die ersten Folgen, wo
es mir dann persönlich nochmal eher so ein
Drang war, das Ganze ein bisschen professioneller zu
machen, wie ich einfach wie so eine 50
-jährige Hausfrau da saß und so, jetzt müssen
wir aber mal Gas geben hier.
Meine Fresse.
Das war aber witzig.
Mein Gott, jetzt kommt mal aus dem Pötti.
Nein, das war aber auch für uns, für
uns alle war das immer sehr anstrengend.
(15:40):
Und auch, wie gesagt, muss man dazu sagen,
wir haben hier niemanden rausgeekelt.
Wir haben einfach nur gesagt, wir haben jetzt
eine lange Pause gemacht, wir würden jetzt gerne
weitermachen.
Manuel, wie sieht es bei dir aus?
Er sagt, ja, hin und wieder würde ich
mal.
Alles klar, wir bleiben dann erstmal bei der
Zweier-Nummer, weil wir uns sowieso treffen.
Tony nimmt mal wieder dazu und was weiß
ich.
Aber wir alle sind teilweise aus dem Faseln
nicht mehr rausgekommen.
Wenn der Manuel in seinem Thema ist, ist
(16:01):
der nicht zu stoppen.
Und auch wenn du dann irgendwann sagst, okay,
jetzt müsste man mal wieder und der holt
dann einfach aus.
Der holt dann einfach wieder aus.
Aber no shaming, wir alle.
Ja, er hat jeder von uns gemacht und
zwar wirklich ohne Ende.
Aber ihr müsst mal, wenn ihr mal in
die Folgen reinhört, mal drauf achten, wenn es
dann so am Anfang, so die ersten 45
(16:21):
Minuten oder so darum geht, was denn so
in letzter Zeit vorgekommen ist.
Und wenn wir dann davon erzählen, wie aber
auch wir uns gegenseitig versuchen zu lenken.
Ja, jetzt kommen wir langsam mal auf den
Punkt.
Das ist teilweise so unglaublich witzig.
Ja, aber natürlich ein Vorteil ist auch, wenn
wir jetzt zu zweit aufnehmen.
Also jetzt erstmal, ich würde auch Manuel nicht
sagen, dass er nicht mehr die Grundbesetzung ist.
Das würde ich nicht mehr machen.
(16:42):
Aber es ist halt ein easy going, wenn
wir einfach sagen, zu zweit ab zwei Leuten
geht easy klar.
Wir müssen auf jeden Fall immer gucken, in
der Sekunde, wo wir einen Gast da haben,
müssen wir halt hier ausziehen.
Weil das ist halt keine Option mehr.
Ich meine, es ist schön, weil wir davon
ausgehen, dass wir wahrscheinlich so 70 Prozent der
Zeit immer zu zweit aufnehmen werden.
Gehe ich davon aus.
Und wenn er dann darüber hinaus sagt, was
(17:03):
ist alles klar, dann gehen wir jetzt rüber
oder nehmen vielleicht mal irgendwie den.
Wobei das letzte Mal am Lagerfeuer bei dir
fand ich mit dem, mit unserem Heinz, unser
mobiles Aufnahmegerät, fand ich schon anstrengend.
Weil es halt immer irgendwie, ich war der
Einzige, der halt das Monitoring im Ohr hatte.
Was mir auch grundsätzlich bei Manuel immer so
ein bisschen auf den Sack geht, weil er
einfach nur sagt, mit dem Kopfhörer setze ich
(17:24):
jetzt nicht auf.
Und ich denke mir, das wäre aber jetzt
schön.
Weil dann hörst du nämlich, dann merkst du
nämlich, wo das Problem liegt.
Wie gesagt, mit dem Heinz geht das sowieso
nicht.
Da kann nur einer das Monitoring übernehmen.
Aber wir müssten dann auf jeden Fall, wie
gesagt, aus diesem Raum hier raus.
Weil mehr als zwei Leute, gut, wir könnten
hintereinander sitzen.
Das wäre witzig und stumpf.
(17:45):
Bei den Gesprächen, als Robin und ich dann
spazieren gegangen sind, also ihr müsst euch das
ungefähr vorstellen, wir gehen hier raus und laufen.
Und natürlich unterhält man sich da ja auch.
Das ist ja jetzt nicht so, als wenn
man dann immer im Podcast-Modus ist und
sich unterhält.
Aber trotzdem ist da aufgefallen, uns beiden, unabhängig,
glaube ich, voneinander, dass die Gespräche, die da
entstehen, teilweise auch unfassbar witzig sind.
Und ich bin mal gespannt, wie das funktioniert
(18:07):
in der Dynamik zu zweit.
Weil ich glaube, oder hat es ja auch
gezeigt, wenn wir mal mit fünf, sechs Leuten
aufgenommen haben, wie unglaublich schwierig das ist.
Die letzten Spaziergänge waren eher der hier.
Jetzt geht er nicht, natürlich nicht.
Ja, wir sind ein bisschen aus der Übung.
Man, ja.
Jetzt aber.
Nö.
Nö?
Ja.
Vielen Dank an eine ungenannte KI-generierte Sound
(18:33):
-App.
Ja.
Heißt die nicht Lesaros?
Heißt das Spiel Sonos?
Nein, nein, nein.
Genau.
Also unbekannt.
Fickt euch.
Ja, auf jeden Fall Dynamik.
Ich bin gespannt, wie das läuft zu zweit.
Weil ich kann mir vorstellen, dass es ein
bisschen einfacher auch so ist.
Ja, gucken wir mal, wie es läuft.
Es wird mit Sicherheit vor allem auch einfacher,
(18:53):
auf die Stunde zu kommen.
Das stimmt.
Das ist einfacher.
Weil man dann halt nicht noch einfach irgendwie
noch hören muss, was im Mass Effect Universum
aktuell so los ist.
Das klingt wirklich so, also reintreten auf den,
der nicht da ist.
Nee.
Das ist nicht gemeint.
Nein, nein, nein, nein.
Aber sagen wir mal so, ich habe ein
gutes Gefühl dabei, wie es jetzt aufgebaut ist.
(19:15):
Und ich freue mich drauf, dass wenn Manuel
kommt und wir zu dritt aufnehmen können.
Ich freue mich aber auch, dass es alles
ein bisschen flexibler ist, dass wir nicht mehr
so ewig lange gezwungen sind, diese Länge zu
machen und wieder den Bock zu spüren, ey,
lass mal zusammensitzen und danach machen wir noch
was anderes zusammen.
Weil das will ich halt, wie gesagt, nicht
mehr wissen.
Ich freue mich zum Beispiel auch immer, wenn
Manuel immer wieder, wenn wir irgendwie 1.
(19:35):
Mai oder so unterwegs sind, dann mit Manuel
zu quatschen.
Das war vorher, wir haben fast jede Gelegenheit,
wenn wir uns getroffen haben, gepodcastet.
Das war immer so.
Aber es gibt halt auch nochmal so Gespräche
dazwischen.
Und wir wollen jetzt halt so ein Zwischending
machen, wo wir sagen, ey, pass auf, lass
uns mal ein bisschen quatschen.
Und vor allem auch, um jetzt auch so
ein bisschen auf das zu kommen, was wir
überhaupt vorhaben, inhaltlich.
(19:56):
Weil darum geht es ja auch nicht nur
um die Länge, sondern wir haben ja einiges
an Pulver schon verschossen in den ganzen 10
Jahren, was wir an Themensachen gemacht haben.
Das haben wir auch immer gesagt, ey, wir
müssen mal wieder mehr Themenfolgen machen.
Was zur Folge hat, dass man natürlich auch
vorbereitet sein muss und ein bisschen mehr in
die Themen reingehen muss.
Das Pulver haben wir verschossen.
Deswegen auch Reboot-Gedanke.
(20:16):
Lass uns das ganze Ding mal mit der
Erfahrung, die wir jetzt haben, mit den neuen
Gegebenheiten nochmal neu machen.
Das heißt, Sachen wie Zeitreisen, wie Halloween-Folgen
oder so, die kommen auf jeden Fall jetzt
nochmal.
Da haben wir Bock drauf, da drüber zu
sprechen und gar nicht mehr so extrem krass
aufgeteilt.
Ja, wir müssen über alle Games, alle Serien,
(20:37):
alle Filme, all das, was wir halt innerhalb
von einem großen Zeitraum, auch zwei Wochen oder
so, irgendwie konsumiert haben, dann irgendwie besprechen, weil
das ist halt auch langweilig.
Aber erfahrungsgemäß, die letzten Male war es wirklich
auch immer so, dass einfach irgendwas geschossen kam.
Wenn wir unvorbereitet waren, mal abgesehen dafür, dass
natürlich solche Vorbereitungen auch geil sein können, dass
(20:58):
man einfach mal, zum Beispiel, müsste ich mir
jetzt mal reinziehen, ich müsste aber, bevor wir
das reinhören, so beispielsweise, was sind deine Top
-5-Lieblingsfilme, was wir damals gemacht haben?
Voll gut.
Bei mir völlig anders mittlerweile, also wirklich ganz
anders, beziehungsweise ich müsste mal reinhören, weil da
sind mit Sicherheit zwei, drei gleich.
(21:19):
Aber die Reihenfolge muss sich geändert haben, weil
da sind auf jeden Fall auch zwei, drei
dazugekommen.
Und deswegen…
Ich weiß nicht, ich bin gerade überlegen, komm
ich da noch drauf?
Ich habe keine Ahnung.
Warte mal.
Hörst du im Netz?
Ach ja.
Okay, ich höre dann vorher nochmal rein.
Würde ich dir jetzt empfehlen.
Also wenn wir…
Also ich sage mal so…
(21:39):
Also sinnvoll wäre, dass du dich nicht von
dir selber beeinflussen lässt.
Das heißt, du müsstest, wenn du dir jetzt
zum Beispiel dich hinsetzt und sagst, das sind
meine fünf Lieblingsfilme, musst du dir halt mal
ein paar Minuten Gedanken machen und sagen, okay,
so und so und so und so.
Und das hinterher abgleichen.
Genau, hinterher abgleichen und vor allem aber dann
nicht korrigieren.
Nö, das würde ich auch nicht machen.
Das wäre dann mit, ach ja, stimmt, Matrix
(22:00):
kenne ich.
So in der Richtung.
Ich meine, ich habe ja damals auch viel
Letterboxd gemacht.
Wollen wir übrigens hier…
Ich habe aber sonst für nachher nicht mehr.
Alles gut, das behalten wir jetzt mal bei
hier.
Ich mache mal unser Podcastgetränk auf.
Man darf ja nicht alle Traditionen über den
Haufen werfen.
Genau.
Du hast einen…
Das ist ein Schultenbräu-Pilz, 0,0.
(22:24):
Das müsste, glaube ich, Aldi…
Aldi-Algen…
Ja, Schultenbräu.
Schultenbräu-Aldi müsste es sein, weil meins ist
ein Perlenbacher Alkoholfrei und das ist Lidl.
Ja, Lidl lohnt sich.
Prost.
Geht auch noch, Edeka und so.
Wir sind nicht öffentlich-rechtlich, also was soll's.
Ich würde mich schon freuen, wenn wir mal
bei Funk wären oder so.
(22:45):
Oder?
Nee, dafür wären wir zu alt.
Ja, das stimmt allerdings auch.
Leider.
Zehn Jahre haben wir den Quatsch gemacht.
Was bringt der denn…
Also, wir haben ja gesagt, wir wollen dann
demnächst, wenn wir jetzt das Reboot gestartet haben…
Ich hatte ja gesagt, ich wollte mir noch
zwei, drei Dinge aufschreiben und mich vorbereiten.
Habe ich völlig vergessen.
Trotzdem gibt es etwas, was total unter meinen
(23:05):
Nägeln brennt, worüber ich mit dir heute gerne
reden würde.
Außer, du hast was.
Ich habe nichts.
Also, ich habe jetzt nichts, wo ich sage,
wie gesagt, ich habe jetzt keinen Bock über
irgendwelche Filme, Serien oder sonst irgendwas.
Also, es sei denn, mich würde jetzt gerade
irgendwas mega beschäftigen.
Nein, nein.
Mir brennt gerade nichts unter den Fingernägeln.
Wir haben in den letzten zehn Jahren über
so viele Filme gesprochen.
Ich habe mich da so ausgekübelt, bis mir
irgendwann aufgefallen ist.
(23:26):
Und das ist, das habe ich ja schon
mal gesagt.
Man analysiert nur noch.
Genau, man analysiert nur noch und deswegen habe
ich auch beispielsweise, gucke ich keinen Kino Plus
mehr oder sonst irgendwas.
Also, ich mag die alle.
Also, Schröckert und Co.
Also, von Rocket Beans mag ich alle und
ich habe das auch jahrelang gerne geguckt.
Auch gerade, weil ich mich ja damit identifiziere,
so als Filmemensch und wie auch immer.
Bis mir dann einfach irgendwann aufgefallen ist, dass
(23:47):
mir so ein bisschen die Freude daran vergangen
ist.
Filme, so nach dem Motto, ich prügel mir
jetzt alle möglichen Filme rein und denke dann
einfach nur, was kann ich verraten oder was
auch immer.
Ja, da waren so viele Filme scheiße.
Und ich denke mir einfach nur, ich hätte
jetzt meine Lebenszeit in dem Moment aber gerne
anders verbracht.
Für die mag es dann vielleicht eher so
zentraler Mittelpunkt ihres Lebens sein, dass die sich
(24:09):
viele Filme rein prügeln.
Und bei mir ist es halt so, da
gehört dann wirklich nur beispielsweise ein Film an
den Feierabend und mehr schaffe ich gar nicht.
Und dann möchte ich gerne Quality Time haben
und nicht irgendwas, wo ich sage, ja, da
würde ich jetzt eine schlappe 2 von 10
geben und dann kübel ich mich auf.
Gar kein Interesse mehr daran.
Die von Rocket Beans hat das letztes Mal
auch ganz gut gesagt.
Er hat halt einfach keine Zeit, mittelmäßige Sachen
(24:30):
zu gucken.
Ja, aber die Frage ist, was ist heutzutage
noch mittelmäßig?
Wenn du jetzt nach einem 5-Sterne-System
ausgibst, die die alle haben.
Jeder hat ein 5-Sterne-System und irgendwo
dümpeln die alle so bei 3 rum.
Da wird es schon schwierig, das anzumachen.
Also ich höre mir eher so in Podcasts
dann noch nach wie vor an, was sind
denn so die Empfehlungen von Leuten, wo ich
genau weiß, die haben den und den Geschmack.
(24:51):
Und dann picke ich mir halt da die
Sachen raus, wo ich mal reingucke.
Aber ich bin auch mittlerweile so, ey, wenn
mir ein Film nicht gefällt und ich fange
ihn an und der ist scheiße, dann mache
ich den aus.
Das habe ich letztens bei Anaconda gemacht.
Ja, den habe ich aber zu Ende geguckt.
Also nicht, weil ich den gut fand, sondern
ich fand den jetzt auch nicht schlecht.
Ich fand den nicht schlecht.
Ich musste ins Bett und habe dann gedacht,
(25:14):
ich gehe jetzt einfach.
Genau, wäre ich eingeschlafen, hätte ich den garantiert
nicht mehr zu Ende geguckt am nächsten Tag,
definitiv nicht.
Dafür hat es nicht gereicht.
Aber die Idee und der Pitch war gut.
Das war schon witzig.
Also ich fand, anfangs war der Film eigentlich
ganz unterhaltsam, wo ich gedacht habe, eine coole
Idee, aber da wird halt nichts draus gemacht.
Die sind die ganze Zeit auf diesem Schiff
drauf.
Also aber so um Filme, Games und Serien.
(25:37):
Es werden halt auch nochmal so Zeiten kommen,
irgendwann wird eine neue Star Wars Trilogie kommen.
Das sind hundertpro Themen, die uns dann eventuell
gucken.
Die Frage ist halt, ob es einen so
halt heute noch hyped.
Gucken wir mal.
Weil es war früher halt, ist es halt
rar gesehen.
Ich freue mich auf hier Marvels Dingsbums hier.
Goku.
Dr. Doom.
Achso.
Doomsday.
(25:58):
Marvel, Marvel.
Ich dachte aber noch bei Star Wars Gedanken.
Das ist zum Beispiel so ein Highlight, was
Ende des Jahres passiert.
Und da weiß ich, da habe ich auch
wieder Bock auf einer Welle mitzureiten.
Aber ansonsten lass mal einfach gucken.
Easy.
Wenn irgendwas Geiles dabei war, dann machen wir
es.
Wenn nicht, dann nicht.
Und ansonsten quatschen wir einfach.
Weil ich glaube auch, so bei den letzten
(26:18):
oder den alten Folgen, war vieles davon, was
wir erzählt haben, auch vielleicht eher so Geschichten
dazwischen.
Nö, das ergibt sich ja dann tendenziell auch
eher.
Also ich sag mal klar, man kann jetzt
dann irgendwie aktuelle Filme irgendwie empfehlen oder was
weiß ich, oder Serien.
Aber erstmal habt ihr die Scheiße sowieso alles
schon irgendwo anders.
Und wir sind auch so spät dran immer.
Ja, genau.
Dann sind wir grundsätzlich immer spät dran.
(26:39):
Da finde ich es eigentlich eher spannend, wenn
man dann halt irgendwelche Perlen so hatte, so
mit Querverweisen.
Habe ich mal irgendwo gesehen und was weiß
ich.
So nach dem Motto.
Es ist genauso wie bei dem einen Film
und blablabla.
Und da kannst du ja sagen, den kennst
du nicht und wie auch immer.
Genau, ich weiß nicht, wie er mir gerade
in den Kopf schießt.
Aber hast du bei Netflix schon mal von
Train Dream gehört?
Nee.
Muss man absolut wollen oder nicht wollen.
(27:01):
Aber ich habe das letzte Mal irgendwo, ich
weiß nicht, mein Kurzer hatte gepennt in der
Mittagspause und ich hatte irgendwas bei Netflix fertig
geguckt.
Und dann war ich nicht schnell genug in
der Fernbedienung.
Normalerweise Vorschau und Filmvorschau und wie auch immer
interessiert mich normalerweise alles nicht.
Aber auf einmal wurde ich in diesen Film
da reingefixt.
Muss wohl auch sogar ein Oscar Gewinner gewesen
sein.
(27:22):
Ist wirklich keine Ahnung, überhaupt irgendwas für dich,
weil es geht tatsächlich einfach nur um ein
simples Leben irgendwie im 19.
Jahrhundert in Amerika.
Was heißt das, dass das nichts für mich
ist?
Also der Film ist super entschleunigt und hat
so gesehen auch kaum Inhalt, außer einfach nur
einen traurigen Typen zu verfolgen, wie sein Leben
so aussieht.
Der ist, der wohnt auf dem Land und
(27:42):
muss quasi durch Amerika reisen, weil er zusammen
halt mit irgendeiner, bei irgendwelchen Firmen anschafft, wo
er dann quasi für die Eisenbahn Holz.
Doch, doch, doch.
Den kenne ich.
Den habe ich gesehen.
Wie fandest du den?
Ich fand den gut.
Ich fand den so gut, weil der so
entschleunigt war.
Und genau, der war so melancholisch.
(28:02):
Genau, ich meine, man will jetzt nicht unbedingt
heulen.
Da ist man auch nicht immer irgendwie bei.
Und das macht der Film auch irgendwie an
sich nicht, sondern er erzählt das dann mehr
so sachlich.
Der kann, der hat so eine gewisse Stille
und in der Stille sind Emotionen drin, ohne
dass er was sagt.
Also das ist halt auch ganz viel, dass
er dann irgendwie du, du erkennst anhand der
Szene, wie sie gefilmt ist und wie sein
Gesichtsausdruck ist, was er gerade denkt, ohne dass
(28:23):
er was sagt.
Genau.
Und der Hintergrund, warum ich davon erzähle, ist
einfach nur, weil wie der Film bei mir
gelandet ist, ist das, wie es mich so
ein bisschen angefixt hat an meine Kindheit.
Das war einfach so mit.
Ich würde es garantiert nicht wieder machen, weil
da bin ich einfach nicht der Typ für.
Aber das war genauso wie früher auf einem
(28:43):
verregneten Sonntag.
Du warst ein Teenager und hattest außer Fernsehen
nichts.
Und dann fing gar nichts.
Nein, also als Beispiel.
Du hattest, du hattest nichts vor.
Du wolltest aber gerne einfach die ganze, das
ganze Wochenende irgendwie rumpimmeln und einfach nur Fernsehen
gucken.
Und dann wusstest du aber nicht genau, was
willst du jetzt gucken und wie auch immer.
Und dann fängt einfach nach irgendeinem Film, den
(29:03):
du gucken wolltest, fängt irgendein anderer Film an.
Du weißt nicht genau.
Aber erst kommt, dieser Film wird präsentiert von
Wodka Gorbatschow.
Jetzt nicht unbedingt Sonntagsmittag.
Aber das ist genauso das, also das quasi
einfach nur irgendein Film, den ich unter normalen
Umständen nie gesehen habe.
Aber es gab gar nichts anderes.
Und dann war ich zu zehn Minuten reingefickst
(29:24):
und dann hatte ich auch Bock drauf.
Man wusste ja auch nie, was ist das
jetzt überhaupt?
Weil du hast ja nicht vorher einen unbedingten
Trailer gesehen, sondern der Film fing an und
der musste dich innerhalb von den ersten zehn
Minuten irgendwie packen.
Entweder er hat dich gepackt oder nicht.
Entweder war es ein Schauspieler, den du kanntest.
Vielleicht war es auch einfach irgendwie nur die
Szene, die gerade gefilmt wurde.
Das war schon geil.
Ja, ja.
Wie so Sneak Peek.
Hast du das schon mal gemacht?
Warst du im Kino bei so einer Sneak
(29:44):
Preview, wo du irgendeinen Film vorgestellt hast?
Ich freue mich, wenn ich es überhaupt irgendwie
ins Kino schaffe.
Ich war übrigens neulich das erste Mal hier
in Lünen, in diesem My Private Kino Cinema.
Kennst du das?
Nein.
Das ist relativ witzig.
Das kann ich ja mal eben erzählen.