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December 15, 2025 14 mins

Barbara Kaufmann beschäftigt sich in unserer 5-teiligen Podcastserie „Gemeinsam ist man weniger allein“ damit, was man in Wien im Advent und an Weihnachten gegen Einsamkeit tun kann.

In der ersten Folge  geht es um Nachbarschaft – und darum, wie Nähe mitten in der Stadt entstehen kann. Warum fühlt man sich ausgerechnet im Trubel rund um Weihnachten oft so weit weg von allen anderen? Und wie helfen Orte, an denen man einfach vorbeikommen darf – ohne etwas leisten zu müssen?

Ein Podcast über stille Begegnungen, Vertrauen im Grätzel – und die Kraft eines „Hallo“ im richtigen Moment.

Gesprächspartner*innen dieser Folge:

  • Angela Salchegger & Claudia Kurz, Gebietsbetreuung Stadterneuerung Donaustadt
  • Tom Waibel, Philosoph und Autor 
  •  Daniel Mittendorfer, Gebietsbetreuung Stadterneuerung Ottakring 

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Transcript

Episode Transcript

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(00:01):
-Hallo! Hängt in deinerStraße auch schon
die Weihnachtsbeleuchtung?
Sind die Geschäfte ums Eckvoll mit Leuten?
Und auf Social Media siehstdu jeden Tag Bilder
von Weihnachtsfeiern.
Hast du das Gefühl,alle sind unterwegs,
alle treffen sich mitanderen, alle haben Freunde,

(00:22):
eine glücklicheFamilie, nur du nicht?
Damit bist du nicht allein.
In Wien sagen sieben vonzehn Menschen unter 30,
dass Einsamkeit siepsychisch belastet.
Über 30 ist es immer noch jedeund jeder Dritte.
In der Weihnachtszeit wird dasfür viele nochmal schlimmer.

(00:44):
Warum ist das so und was kannman dagegen tun?
Wo kann man in einerStadt wie Wien hingehen,
wenn man sich einsam fühlt?
Es gibt nämlich Leute,die für dich da sind.
Ich bin Barbara Kaufmannund das ist „Gemeinsam ist

(01:04):
man weniger allein“,der Podcast der Stadt Wien.
In fünf Folgen schauen wiruns an, was man
in Wien im Advent undzu Weihnachten gegen
Einsamkeit tun kann.
Das ist Folge 1.
Kaffee, Kuchen, Gemeinschaft.
Die GebietsbetreuungStadterneuerung.

(01:28):
-Gerade weil die Latte fürdie weihnachtlichen Ansprüche
so besonders hochgelegt wird,wirkt es also, als wären diese
Ansprüche niemals zu erfüllenund als könnte man
ausgerechnet zu Weihnachtendiesen Erwartungen weniger
als sonst jemals entsprechen.
-Das ist Tom Waibel.

(01:49):
Er ist Philosoph. Er denktin seiner Arbeit darüber nach,
was wir Menschen brauchen,um selbst aktiv zu werden,
um uns zu engagieren, um unsnicht mehr hilflos zu fühlen.
Selbstermächtigung heißt das.
Es gibt nämlich einen großenUnterschied zwischen
Einsamkeit undAlleinsein, sagt Tom.

(02:10):
-Kennen Sie es denn nichtauch, dieses seltsame Gefühl,
das uns gerade in einergrößeren Ansammlung von
Menschen überkommt, die sichalle gut zu kennen scheinen?
-Da kann man sich nämlichauch sehr einsam fühlen,
wenn man in einerMenschenmenge ist,
aber nicht dazugehört.
Tom wird sich mit uns in jederFolge anschauen,

(02:31):
was Einsamkeit ist,warum sie uns belastet
und was sie in uns auslöst.
-Unter dem Brennglas dieserEinsamkeit vergrößert sich
natürlich das innere Unbehagen.
Und es werden schwererträgliche Seelenzustände
durchlitten, die vollerVerlassenheit und Traurigkeit

(02:52):
sind, voller Ohnmachtund Scham, voller Ärger,
Wut, Schuldgefühlund Wertlosigkeit,
Sehnsucht und Neid.
-Schamgefühle, Sehnsucht.
Einsamkeit kannkörperlich wehtun.
Und sie kann von heute aufmorgen kommen. Zum Beispiel,

(03:12):
wenn sich das Lebenplötzlich sehr verändert.
Weil wir ein Kindbekommen oder weil
wir aufhören zu arbeiten.
-Gerade bei älterenMenschen 60 plus und
dergleichen ist das halt oftdas Thema Pensionsschock.
Viele kommen erst dann drauf,dass sie eigentlich außer den
Kolleg*innen in der Arbeit,kein soziales Netz haben.

(03:35):
Und dann brechensie sehr schnell zusammen.
Dann kommt dann noch Scham dazu,weil man glaubt ja immer,
man ist selber schuld daran,weil man einsam ist.
Was natürlich ein Blödsinn ist.
-Daniel Mittendorfer istSozialarbeiter und arbeitet
im Stadtteilbüro derGebietsbetreuung
Stadterneuerung Ottakring.
Er kennt Einsamkeit ausseiner täglichen
Arbeit mit Menschen.

(03:56):
Und er weiß, dass sieauch krank machen kann.
Laut derWeltgesundheitsorganisation
WHO steigt durch Einsamkeitdas Risiko für Depressionen,
Angstzustände,sogar Schlaganfälle, Demenz,
Herzinfarkte und vieles mehr.
Ob man sich einsam fühlt,ist aber eine sehr

(04:16):
persönliche Frage, sagt Daniel.
-Man kann in Gesellschafteinsam sein, man kann aber
alleine einfachnicht einsam sein.
Das geht genauso, aber es isthalt immer schwierig zu sagen,
was das tatsächlicheProblem ist. Aber es kommt
immer darauf an,wie man es empfindet.
Weil wenn man es alsunangenehm empfindet und

(04:37):
eben mit Angst verbunden,mit Scham verbunden,
dann ist es was Einsames.
Also dann hat manein Problem und
das wirkt sich auf allemöglichen Sachen aus.
Das wirkt sich auf den Schlafaus, das wirkt sich auf jede
soziale Interaktion aus.
Man verliert auch dannirgendwann einmal die
Fähigkeiten, dass man sichganz normal in Gesellschaft

(04:57):
bewegt, weil manimmer glaubt, man gehört nicht
dazu oder man hat Angst,dass man nicht angenommen wird.
Und daher ist das durchaus eineernstzunehmende Problematik.
-Vorweihnachtszeitist Einkaufszeit.
Überall hängen Werbeplakatein den Einkaufsstraßen,
im Netz und in den Mediensieht man jeden Tag glückliche

(05:17):
Familien unterm Baum,die sich über tolle
Geschenke freuen. Und genaudiese Bilder sind für viele
Menschen gar nicht einfach.
-Viele, die halt vielleichtkeine Familien mehr haben oder
nie gehabt haben,die spüren das dann besonders.
Gerade die vorweihnachtlicheWerbemaschinerie

(05:40):
suggeriert ja immer,alles ist für die Familie und
alles ist so schön undalles ist so toll.
Und wenn man genau dieseElemente nicht empfindet,
dann hat man immer mehrdas Gefühl, okay,
ich bin außen vor,ich gehöre da nicht dazu,
ich habe den Anschluss verloren.
-Daniel Mittendorfer arbeitetin einem der sechs
Stadtteilbüros derGebietsbetreuungsstatterneuerung
in Wien.

(06:01):
Und zwar in dem in Ottakring,in der Haberlgasse 76.
Es ist im Erdgeschoss guterreichbar mit den Öffis,
es hat hohe, helle Räume,die sehr gemütlich sind.
Genau dort wird jeden Tagetwas gegen Einsamkeit getan.
Denn die Stadtteilbürossind Nachbarschaftsbüros.

(06:22):
Hier kann jede Personinnerhalb der Öffnungszeiten
einfach mal reinschauenund Hallo sagen.
Es gibt einen Kalendermit Aktivitäten.
Die alle gratis sind.
Und alle sind offen für neueIdeen für den Bezirk,
in dem man wohnt.
-Wir haben da einenKleidertausch und
einen Büchertausch.
Und speziell für kleine Kinderhaben wir relativ viel Gewand.

(06:48):
Und das ist etwas,wo man reinkommen kann,
ohne dass man zwingendmit jemandem ins
Gespräch kommen muss.
Das heißt, da sind sprachlicheSchwierigkeiten
vielleicht kein Thema.
Da sind auch Scham und Angstvielleicht nicht
unbedingt so ein Thema.
Es ist ein sehrniederschwelliger Zugang.
Aber grundsätzlich kann zu unsjeder und jede Person kommen.
-Im Ottakringer Stadtteilbürokann jede Person

(07:09):
vom Kleidertauschregaleinfach was zum Anziehen
mitnehmen, wenn siees brauchen kann.
Oder auch etwasvorbeibringen für andere.
Was Daniel aberganz wichtig ist,
man muss keinen Grund haben,um vorbeizukommen. Es genügt,
wenn man in einemder Bezirke wohnt,
für die das Bürozuständig ist. Man kann

(07:31):
einfach in der Tür stehen,um ein bisschen zu plaudern,
einen Gratis-Teetrinken oder einen Kaffee.
-Blickkontakt direktzu suchen, fällt Menschen,
die sowieso sozial nichtso ganz eingebunden
sind, schwer.
Es ist oft so ein zögerlichesHin- und Herschauen.
Dann braucht es oft ein paarSätze, bis sie herausrücken,

(07:54):
warum sie hier sind.
Weil sie dann glauben, sie habeneinen Erklärungsbedarf.
Oder sie müssen sich erklären.
-Das Stadtteilbüro im 22.
Bezirk in der Donaustadtliegt in der Bernoulli-Straße 1.
Direkt neben einem der größtenund bekanntesten Bauten hier,
dem Donauzentrum.

(08:14):
Angela Salcheggerist die Leiterin und sie sagt,
dass man an Weihnachtenhier schon Wochen davor
kaum vorbeikommt.
-Wir haben unserStadtteilbüro direkt neben
einem großen Einkaufszentrum.
Da sind natürlichviele Menschen unterwegs.
Auch in dieser Jahreszeitsind viele und schauen sich
an, was es dort gibt.
Es ist natürlich auch eineJahreszeit, die mit

(08:35):
ganz vielen Erwartungenverbunden sind.
Was Feiern bedeutet,was Familie bedeutet.
Und da sehen wir schon auch,dass viele Leute dann auf
ihren Wegen, wo unser Lokalhell erleuchtet ist,
hereinkommen, sich umschauenund auch Kontakt suchen.
-Vor zwei Jahren hatte Angelagemeinsam mit ihren
Kolleg*innen vomStadtteilbüro die Idee für eine

(08:56):
Weihnachtsschmuck-Tauschbörse.
Christbaumkugelnund Strohfiguren,
alles findet seinen Platz aufdem Tauschweihnachtsbaum.
Er besteht aus lauterHolzkisten und er wurde
sofort gut angenommen von denAnwohner*innen im 22. Bezirk.
-Einerseitskommen dann Menschen vorbei,
die sich irrsinnig freuen,dass sie ihren

(09:18):
Weihnachtsschmuck,mit dem sie ein bisschen
ratlos sind oder den sienicht mehr brauchen oder
wo sie beschließen,dass sie vielleicht nicht mehr
Weihnachten feiern oderalternative Wege finden,
dass sie den wohlloswerden können.
Und irgendwie ein bisschenmehr Platz in der Wohnung
haben und sich da ausmisten.
Das ist das eine Glück und dasandere Glück sind die Leute,
die kommen und sich freuen,dass sie an unserem
Tauschweihnachtsbaum einfachDinge gratis mitnehmen können.

(09:40):
-Angela ist eigentlichStadtplanerin. Gemeinsam mit
ihren Kolleg*innen denktsie aber nicht nur über die
Häuser des Stadtteils nach,sondern vor allem
auch über die Menschen,die darin leben. Darüber, wie
man sie zusammenbringen kann,wie man die Nachbarschaft
verbessern kann.
-Diese Menschen müssen dieseStadt auch gut leben können
und ein Vertrauenin den Stadtraum haben,

(10:02):
damit sie den Alltagstemmen können.
Und damit man Vertrauenin den Alltag hat und sicher
ist im Alltag,dann sollte man zwei,
drei Gesichter kennen.
Und wenn sich bei uns Menschenkennenlernen und dann
vielleicht auch nur morgenHallo zueinander sagen,
dann ist es ganz viel,was geschaffen ist.
-Einsamkeit wird schonlange erforscht.
Einer der Ersten, dersich damit beschäftigt hat,

(10:23):
war der amerikanischeSozialpsychologe John Cacioppo.
Er hat festgestellt,dass durch Einsamkeit auch
das Sicherheitsgefühl in derStadt schlechter wird.
Man fühlt sich schnellerbedroht, ganz egal,
was die Zahlen derKriminalstatistik sagen.
Sobald man jedoch Menschenim Grätzl persönlich kennt,
die Frau von der Bäckerei,den Mann mit dem Hund,

(10:46):
eine Nachbarin,ändert sich das sofort.
Ein bekanntes Gesichterhöht das Sicherheitsgefühl
mehr als jede Alarmanlage.
Das weiß auch Angela.
-Wenn es jetzt dunkel istund man geht raus und man
sieht da irgendjemanden beieinem Baum stehen oder sowas,
man muss vorbei oder es isteinem ein bisschen unheimlich,

(11:07):
kann wirklich so sein.
Aber wenn man sieht, ja,das ist ja jemand,
mit dem ich gestern da einenKaffee getrunken habe,
dann sagt man, grüß dich,schönen Abend.
Und ganz viel ist gerettetund ganz viel Vertrauen
in dieses Leben in der Stadt.
Das ist, glaube ich,die Basis dafür,
dass sich Menschen wohlfühlenund sicher fühlen und eben
auch die Zukunftgut angehen können.
-Angelas Kollegin Claudia.
Claudia Kurz istebenfalls Stadtplanerin.

(11:28):
Die Arbeit im Stadtteilbüroist für sie spannend,
weil man jeden Tag miterlebenkann, wie sich langsam eine
Community im Grätzl bildet.
-Ich finde,es ist ganz unterschiedlich,
wie Leute reinkommen,aber so sind Menschen
natürlich unterschiedlich.
Manche kommen ganz,ganz selbstbewusst
rein und agieren,wie wenn sie hier
eh schon ganz oft wären unduns kennen würden.

(11:49):
Ich finde die persönlichganz bewundernswert.
Dann gibt es natürlich auchLeute, die ganz zögerlich
sind und mal reinschauen undauch unser Tauschregal ist
ein ganz starker Türöffner,man legt vielleicht mal was
hin oder man schaut sich wasan und nebenbei spechtelt man
so ein bisschen ins Büroweiter, sieht uns vielleicht,
schaut uns ein bisschen zu.
Man weiß ja nichtimmer sofort, wer wir sind.
Wir sind hier in derehemaligen Kinderarztpraxis.

(12:10):
Alles ist noch sehr bunt,alles ist noch sehr,
vielleicht nicht ganzklassisch weiß,
wie ein Büro es vielleichtauch ausschauen kann.
-Einsamkeitkennt keine Altersgrenze.
Automatisch denken wirdabei an ältere Menschen,
aber gerade dieJungen sind oft einsam,
weil Kontakte nuronline stattfinden.
So hat der NiveaConnect Report für

(12:32):
2025 ergeben, dassin Österreich fast jede und
jeder Zweite der jungenErwachsenen der Gen Z kaum
oder gar keinenKontakt zu anderen hat.
-Junge Menschen versuchenwir schon auch
gezielt zu erreichen.
Wir haben zum Glück dasJugendzentrum gleich
an der nächsten Tür.
Wir haben heuer auch schonmehrere Aktionen

(12:53):
gemeinsam gemacht.
Wir haben zum Beispielim öffentlichen Raum draußen
eine Sitzbank gebautfür alle und die wird
wahnsinnig gut genutzt.
Also was so ein Holzstückquasi in einer richtigen
Form bewirken kann, istschon sehr, sehr gigantisch.
-Gleich ums Eckdes Stadtteilbüros im 22.
liegt dasGymnasium Bernoullistraße.
Die Türen des Stadtteilbürosstehen immer offen. So kommen

(13:14):
alle Generationen zusammen.
-Auch die jungenSchüler*innen vom Gymnasium
drüben bleiben am Heimwegsehr gerne am Tauschregal
stehen und schauen sich diediversen Kleidungsschätze an.
Das finden wir dann,glaube ich, auch immer sehr
sympathisch und bittensie hinein an den Spiegel.
Also uns ist schonauch ein Anliegen,
nicht nur die Omaund den Opa einzuladen,
sondern möglichst auchdie jüngere Wiener Bevölkerung

(13:35):
anzusprechen. -Wenn du jetztLust bekommen hast,
in einem der sechsStadtteilbüros in Wien
vorbeizuschauen,dir anzuschauen,
welche Aktivitätenes dort gibt, die
Kleidertauschbörsezu besuchen oder noch
schnell vor Weihnachtenein bisschen Weihnachtsschmuck
hinzubringen, dannschau auf www.gbstern.at.

(13:57):
Dort sind alle Bürosaufgelistet mit Adressen.
Und vielleicht findestdu ja auch einen Termin,
der für deine Eltern oderdeine Großeltern
gut passen könnte,damit niemand allein bleibt.
Das war Folge 1 von Gemeinsamist man weniger allein.
Ein Podcast der Stadt Wien.
In der nächsten Folge besuchenwir das Hilfswerk in Wien,

(14:20):
wo es jedes Jahr eineWeihnachtsfeier
für all jene gibt,die sonst keine hätten.
Bis dahin verabschiedet sichBarbara Kaufmann.
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